Topologie von ACOnet
Das österreichische Wissenschaftsnetz ACOnet, ein nationales Backbone-Netz für die gemeinnützigen Einrichtungen der Forschung, Bildung und Kultur in Österreich, hat 1990 den Betrieb aufgenommen. ACOnet betreibt eine leistungsfähige Netzwerkinfrastruktur - basierend auf DWDM-Technologie und 10 Gigabit Ethernet - zur Verbindung aller Universitätsstandorte und stellt die Anbindung an die internationalen Netze bereit. ACOnet bietet vollen Internet Anschluss und zahlreiche Internet Services. ACOnet erbringt ein Backboneservice und betreibt derzeit Anschlusspunkte in den Standorten Wien, Linz, Salzburg, Innsbruck, Dornbirn, Klagenfurt, Leoben, Graz und Eisenstadt.
Im Mai 2009 wurden außerdem neue ACOnet-Anschlussmöglichkeiten in St. Pölten und in Krems errichtet. Mit diesem neuen Backbone steht ab sofort eine österreichweite Hochleistungs infrastruktur zur Verfügung, die seinen Teilnehmern ermöglicht, gemeinsame Projekte mit hohem Datenvolumen, bisher schwierig bis nicht finanzierbar, nunmehr problemlos und kosteneffizient zu realisieren.
ACOnet basiert auf einem wellenlängen-transparenten Glasfaserbackbone. Dieser ermöglicht mehrere 10 Gbit-Übertragungskanäle pro Strecke. Es sind alle ACOnet-Standorte redundant angebunden, was einen besonders stabilen und ausfallsicheren Netzwerkbetrieb ermöglicht.
- 10-Gigabit-Ethernet-Backbone
- Multi-Gigabit-Internetzugang
- 10-Gigabit-Anbindung an europäische und internationale Wissenschaftsnetze via GÉANT
- 20-Gigabit-Anbindung an den Vienna Internet eXchange zur schnellen Abwicklung des regionalen Datenverkehrs
- grenzüberschreitende Glasfaserverbindungen mit CESNET (.cz) und SANET (.sk)
- globale IPv4/IPv6-Connectivity
- globale IPv4/IPv6-Multicast-Connectivity








